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	<title>Demetrius Dackel</title>
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	<description>Blog für Dackelcontent</description>
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		<title>Dackel und die Science fiction</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Dec 2009 21:42:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Emil Ente</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gespräche]]></category>
		<category><![CDATA[Biophysik]]></category>
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		<category><![CDATA[University of Illinois]]></category>

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		<description><![CDATA[Freunde und Forscher Dackels werden angesichts der &#220;berschrift sicherlich den Kopf sch&#252;tteln. Zu den wenigen Dingen, die das Universalgenie Demetrius Dackel in seinem langen Leben nicht ausprobiert hat, geh&#246;rt wohl das Schreiben von SF-Romanen. Und doch, k&#246;nnte es nicht sein, dass er zumindest in einer Parallelwelt &#8230; ? Als Dackel in den sechziger Jahren als [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Freunde und Forscher Dackels werden angesichts der &#220;berschrift sicherlich den Kopf sch&#252;tteln. Zu den wenigen Dingen, die das Universalgenie Demetrius Dackel in seinem langen Leben nicht ausprobiert hat, geh&#246;rt wohl das Schreiben von SF-Romanen. Und doch, k&#246;nnte es nicht sein, dass er zumindest in einer Parallelwelt &#8230; ?<span id="more-46"></span></p>
<p>Als Dackel in den sechziger Jahren als wissenschaftlicher Assistent f&#252;r den &#246;sterreichischen Kybernetiker Heinz von Foerster an der University of Illinois arbeitete, musste er im Rahmen seiner universit&#228;ren Verpflichtungen auch eine Sprechstunde f&#252;r Studienanf&#228;nger und -interessierte f&#252;hren. Anfang der 60&#8242;er Jahre tauchte in dieser Sprechstunde ein junger Mann auf, der gerade seinen Bachelor of Science in New York abgeschlossen hatte, und nun Biophysik bei Foerster studieren wollte.</p>
<p>Die beiden verstanden sich auf Anhieb gut und das Gespr&#228;ch geriet schnell in eine privatere Bahn. Der junge Mann erz&#228;hlte, dass er bereits seit einiger Zeit Science Fiction Geschichten schreibe, bislang aber noch keine ver&#246;ffentlichen konnte, weshalb er seine wissenschaftlichen Kenntnisse vertiefen wolle. Da die Sprechstunde offiziell bereits vorbei war, schlug Dackel vor, das Gespr&#228;ch in eine nahe gelegene Bar zu verlegen.</p>
<p>Dort unterhielten sie sich mehr &#252;ber Science Fiction als das Studium. Besonders begeistert war Dackel von Parallelwelt-Geschichten, wie er dem jungen erfolglosen Autor anvertraute. Unter dem Einfluss nun doch schon mehrerer Drinks erfanden die beiden verr&#252;ckte Parallelwelten, wobei sie sich gegenseitig an Irrsinn zu &#252;bertrumpfen versuchten. Dackels den Wettstreit abschlie&#223;ender Vorschlag einer Welt, in der Adolf Hitler in die USA ausgewandert w&#228;re und dort ein erfolgreicher SF-Autor geworden w&#228;re, belustigte beide in ungeheurem Ma&#223;e und kichernd malten sie sich die durchgeknallten Romane aus, die der verhinderte F&#252;hrer wohl geschrieben h&#228;tte. Am Ende des Abends riet der vom Alkohol schwer angeschlagene Dackel dem nicht minder betrunkenen jungen Mann vom Studium ab, er solle weiter seinen Weg als SF-Autor gehen.</p>
<p>Am n&#228;chsten Morgen fuhr Norman Spinrad, um keinen anderen handelte es sich bei dem jungen Mann, zur&#252;ck nach New York. Nur ein Jahr sp&#228;ter konnte er seine erste Story in Astounding publizieren. 1972 erschien von Spinrad &#8220;The iron dream&#8221;, ein Parallelwelt-Roman, in dem Adolf Hitler nach Amerika auswandert und dort ein bekannter SF-Autor wird. Der Roman &#8220;The iron dream&#8221; ist die literarische Kritik von dessen Fantasy-Epos &#8220;Der Herr des Hakenkreuzes&#8221;.</p>
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		<title>Butors Geheimnis oder War Dackel Hamilton?</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Oct 2009 15:17:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Emil Ente</dc:creator>
				<category><![CDATA[Anekdoten]]></category>
		<category><![CDATA[Bleston]]></category>
		<category><![CDATA[Hamilton]]></category>
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		<category><![CDATA[Krimi]]></category>
		<category><![CDATA[Michel Butor]]></category>
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		<description><![CDATA[Es gibt neue Hinweise, dass Dackel tats&#228;chlich Hamiltons Index geschrieben haben k&#246;nnte. Der US-Amerikaner James Jenkins hat in einem Interview dem Providence Journal (Nr. 143/1983) erz&#228;hlt, dass Demetrius Dackel bereits Mitte der F&#252;nfziger Jahre unter dem Pseudonym J. C. Hamilton einen Kriminalroman geschrieben hat. Der Roman erschien 1958 unter dem Titel &#8220;The murder of Bleston&#8221; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt neue Hinweise, dass Dackel tats&#228;chlich <a href="http://www.demetriusdackel.de/2008/03/wer-schrieb-hamiltons-index/">Hamiltons Index</a> geschrieben haben k&#246;nnte. Der US-Amerikaner <a title="James Jenkins in der Sex Offender Datei des FBI" href="http://www.mugshots.com/Criminal/Sex%20Offenders/James+Jenkins.htm">James Jenkins</a> hat in einem Interview dem <a title="Providence Journal" href="http://www.projo.com/">Providence Journal</a> (Nr. 143/1983) erz&#228;hlt, dass Demetrius Dackel bereits Mitte der F&#252;nfziger Jahre unter dem Pseudonym J. C. Hamilton einen Kriminalroman geschrieben hat. Der Roman erschien 1958 unter dem Titel &#8220;The murder of Bleston&#8221; in der Crime-Reihe des Penguin-Verlages und wurde nicht wieder aufgelegt. <span id="more-32"></span></p>
<p>Der inzwischen als Vergewaltiger zu ungl&#252;cklichem Ruhm gelangte Jenkins wohnte damals als Kind in der Nachbarschaft Dackels. Dackel nutzte f&#252;r Recherchen h&#228;ufig die gro&#223;e Krimi-Bibliothek von Jenkins Mutter und geno&#223;, wenn man Jenkins glauben darf, auch sonst einige Annehmlichkeiten bei der alleinerziehenden Witwe .</p>
<p>Der Roman hat &#252;ber einen etwas seltsamen Umweg  Eingang in die Literaturgeschichte gefunden. Der franz&#246;sische Schriftsteller <a title="Michel Butor" href="http://www.ladifference.fr/fiches/auteurs/butor.html">Michel Butor</a>, ein Vertreter des Nouveau Roman, entdeckte den Krimi 1958 in einer franz&#246;sischen Buchhandlung und war so fasziniert von der Geschichte um den Detektiv Barnaby Morton, dass er einen ganzen Roman um die fiktive englische Stadt Bleston herumschrieb. Dackels bzw. Hamiltons Roman &#8220;The murder of Bleston&#8221; wird dabei zu einer wichtigen Handlungskomponente von &#8220;L&#8217;Emploi du temps&#8221; (Dt.: Der Zeitplan), da Butors Protagonist Jaques Revel die Stadt Bleston eben jenes &#8220;The murder of Bleston&#8221; als Roman im Roman lesend auf den Spuren des Krimi-Detektivs  entdeckt und beschreibt.</p>
<p>Butor behauptet innerhalb des Romangeschehens, J. C. Hamilton sei das Pseudonym von George William Burton. Tats&#228;chlich ist es wohl eher so, dass Burton nur ein Anagramm von Butor ist. Es kann als sicher gelten, dass Butor der echte Urheber bekannt war. Im Roman gibt es  eine Romanfigur namens James Jenkins, der zwar im Alter von Revel ist, und damit einiges &#228;lter als der echte James Jenkins damals war, aber als Sammler von Kriminalromanen dargestellt wird, dessen Mutter (!) eine gro&#223;e Krimi-Bibliothek zu Hause habe. Vermutlich hat Butor &#252;ber den Verlag den tats&#228;chlichen Verfasser Dackel ermitteln k&#246;nnen und sich mit ihm &#252;ber den Roman ausgetauscht. Anschlie&#223;end hat er sich dann einen Spa&#223; daraus gemacht, aus dem kleinen James Jenkins eine erwachsene Figur seines Rahmenromans zu machen. Ironischerweise kennt der erwachsene Jenkins in &#8220;L&#8217;Emploi du temps&#8221; trotz einer riesigen Bibliothek von Kriminalromanen ausgerechnet den einzigen in Bleston spielenden Krimi, eben jenen &#8220;The murder of Bleston&#8221;, nicht.</p>
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		<title>Ein Gedicht aus dem Nachlass von Oskar Pastior</title>
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		<pubDate>Sat, 31 Jan 2009 23:19:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Emil Ente</dc:creator>
				<category><![CDATA[Anekdoten]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrik]]></category>
		<category><![CDATA[Nachlass]]></category>
		<category><![CDATA[Pastior]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Nachlass des 2006 verstorbenen Dichters Oskar Pastior fand sich ein bislang unver&#246;ffentlichtes Gedicht, das wohl seinem Freund Demetrius Dackel gewidmet war. Stilistisch geh&#246;rt &#8220;Trickel Daus Mede&#8221; zu den Anagrammgedichten, was f&#252;r eine Entstehungszeit vor 1985 sprechen w&#252;rde. Pastior und Dackel lernten sich allerdings erst &#252;ber 10 Jahre sp&#228;ter kennen.   Wir dokumentieren das Gedicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Nachlass des 2006 verstorbenen Dichters Oskar Pastior fand sich ein bislang unver&#246;ffentlichtes Gedicht, das wohl seinem Freund Demetrius Dackel gewidmet war. Stilistisch geh&#246;rt &#8220;Trickel Daus Mede&#8221; zu den Anagrammgedichten, was f&#252;r eine Entstehungszeit vor 1985 sprechen w&#252;rde. Pastior und Dackel lernten sich allerdings erst &#252;ber 10 Jahre sp&#228;ter kennen.   Wir dokumentieren das Gedicht im vollen Wortlaut. <span id="more-21"></span></p>
<p><strong>Trickel Daus Mede</strong></p>
<p>Tridame Deckelus/ Meckel Dadeus Tri/ Usde Mecka Trickel/Dade Trickel Usme</p>
<p>Tridaus Medeckel/ Mede Datri Usckel/ Ustri Deckel Meda/ Tiusme Deckelda</p>
<p>Dame Ustri Deckel/ Trida Meckel Usde/ Metri Deckel Daus</p>
<p>Usda Demeckeltri/ Trickel Metri Deus/ Trius Deckelme</p>
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		<title>Ein Dackel-Zitat</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Apr 2008 07:08:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Emil Ente</dc:creator>
				<category><![CDATA[Anekdoten]]></category>
		<category><![CDATA[Los Angeles]]></category>
		<category><![CDATA[Thomas Pynchon]]></category>
		<category><![CDATA[Waschlappen]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Alle Waschlappen sind &#228;hnlich.&#8221; (Dackel angesichts einer Waschlappen-Auslage vor einem Drogerie-Discounter in Los Angeles. Das Zitat wurde von Thomas Pynchon in mehreren Interviews &#252;berliefert.)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Alle Waschlappen sind &#228;hnlich.&#8221; (Dackel angesichts einer Waschlappen-Auslage vor einem Drogerie-Discounter in Los Angeles. Das Zitat wurde von Thomas Pynchon in mehreren Interviews &#252;berliefert.)</p>
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		<title>Dackel als Sch&#252;ler von Jusep Torres Campalans</title>
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		<pubDate>Sun, 30 Mar 2008 19:18:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Emil Ente</dc:creator>
				<category><![CDATA[Anekdoten]]></category>
		<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Jusep Torres Campalans]]></category>
		<category><![CDATA[Luis Bunuel]]></category>
		<category><![CDATA[Malerei]]></category>
		<category><![CDATA[Max Aub]]></category>
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		<category><![CDATA[Straßenbahn]]></category>

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		<description><![CDATA[Jusep Torres Campalans unterrichtete Demetrius Dackel in der Malerei. In Luis Bunuels Film "La ilusión viaja en tranvía" sind beide in einer Szene als Statisten zu sehen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie den meisten bekannt sein d&#252;rfte, lernte Dackel in seiner mexikanischen Zeit auch den bedeutenden Maler der Moderne Jusep Torres Campalans kennen. Campalans unterrichtete Dackel sogar mehrere Monate lang in der Malerei, gab den Unterricht dann aber wegen &#8220;v&#246;lliger Talentlosigkeit&#8221; Dackels wieder auf. In den letzten Wochen soll es dabei zu mehreren heftigen Zerw&#252;rfnissen zwischen Campalans und Dackel gekommen sein.<span id="more-12"></span></p>
<p>Max Aub berichtete sp&#228;ter, er habe mit eigenen Augen gesehen, wie Campalans mit einem Messer auf Dackel los gest&#252;rmt sei, der sich gerade noch rechtzeitig hinter einer umgeschmissenen Staffelei verschanzen konnte. Die darauf aufgespannte Leinwand habe Campalans dann gen&#252;&#223;lich mit weit ausholenden Bewegungen in Fetzen zerhieben.</p>
<p>Aus der ersten noch unbeschwerten Zeit der Freundschaft gibt es sogar Filmmaterial. Beide K&#252;nstler hatten bei einem Aufenthalt in Mexiko-City den Regisseur Luis Bunuel kennen gelernt, der gerade seinen Film &#8220;La ilusión viaja en tranvía&#8221; &#252;ber zwei Stra&#223;enbahnfahrer drehte. In einer Szene m&#252;ssen die beiden Filmhelden Caireles und Tarrajas gegen ihren Willen eine ganze Reihe wartender Fahrg&#228;ste mitnehmen, damit nicht auff&#228;llt, dass sie die Bahn entwendet haben. Gleich zu Beginn steigen zwei M&#228;nner ein, die in ein reges Gespr&#228;ch vertieft sind. Wer genau hinsieht, erkennt in den beiden Statisten Campalans und Dackel.</p>
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		<title>Wer schrieb Hamiltons Index?</title>
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		<pubDate>Mon, 17 Mar 2008 05:50:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Emil Ente</dc:creator>
				<category><![CDATA[Anekdoten]]></category>
		<category><![CDATA[Autobiographie]]></category>
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		<description><![CDATA[Der k&#252;rzlich verstorbene Joseph Weizenbaum erz&#228;hlte bei mehreren Gelegenheiten, dass Dackel in den siebziger Jahren eine Zeit lang Anh&#228;nger von Henry Rhodes Hamilton und dessen spiritueller Bewegung Perfect Light war, die sich zuletzt nur noch der Anbetung Hamiltons als Gottheit widmete. Von Zelda Hamilton, der von HRH aus dem Waisenhaus geretteten und adoptierten Tochter und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der k&#252;rzlich verstorbene Joseph Weizenbaum erz&#228;hlte bei mehreren Gelegenheiten, dass Dackel in den siebziger Jahren eine Zeit lang Anh&#228;nger von Henry Rhodes Hamilton und dessen spiritueller Bewegung Perfect Light war, die sich zuletzt nur noch der Anbetung Hamiltons als Gottheit widmete. <span id="more-11"></span></p>
<p>Von Zelda Hamilton, der von HRH aus dem Waisenhaus geretteten und adoptierten Tochter und sp&#228;teren Ehefrau Hamiltons gibt es dar&#252;ber hinaus den Hinweis, dass Dackel auch nach der Einweisung Hamiltons in die &#8220;Institution&#8221; brieflichen Kontakt gehalten haben soll. Angeblich war es Dackel, der Hamilton in Briefen zur Verfassung seiner Autobiographie &#252;berredet hat. Der Briefwechsel zwischen Dackel und Hamilton gilt leider ebenso wie Hamiltons Autobiographie als verschollen. M&#246;glicherweise ist Dackel der (bislang unbekannte) Urheber des ber&#252;hmten Index zu Hamiltons Autobiographie. Der im Index selbst erw&#228;hnte Bronislaw Zielinski k&#246;nnte eine bewusste Irref&#252;hrung oder ein Pseudonym Dackels sein. Im Umfeld Hamiltons ist kein Zielinski recherchierbar.</p>
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		<title>Eine Begebenheit in St. Petersburg</title>
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		<pubDate>Sat, 28 Jul 2007 13:00:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Emil Ente</dc:creator>
				<category><![CDATA[Anekdoten]]></category>
		<category><![CDATA[Brüder Grimm]]></category>
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		<description><![CDATA[Bei einer kleinen privaten Party in St. Petersburg anl&#228;&#223;lich einer gelungenen Premiere, die der auf dem Zenit seines Erfolges stehende Vsevolod Emiljevitsch Mejerhold gab, waren, im Gefolge des Theaterdichters Evgenij Lvovitsch Schwarz, auch mehrere futuristische Dichter der verbotenen Oberiu anwesend. Auch der junge Demetrius Dackel war zusammen mit seinem Vater dabei, da Druskins ebenfalls eingeladen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bei einer kleinen privaten Party in St. Petersburg anl&#228;&#223;lich einer gelungenen Premiere, die der auf dem Zenit seines Erfolges stehende Vsevolod Emiljevitsch Mejerhold gab, waren, im Gefolge des Theaterdichters Evgenij Lvovitsch Schwarz, auch mehrere futuristische Dichter der verbotenen Oberiu anwesend.<br />
<span id="more-10"></span><br />
Auch der junge Demetrius Dackel war zusammen mit seinem Vater dabei, da Druskins ebenfalls eingeladen waren. Als eine junge Schauspielerin namens Klavdija Pugatscheva zur Belustigung der G&#228;ste ein kleines Lied sang, wurde die Aufmerksamkeit von Charms, der sich bis dahin angeregt mit seinem Freund Aleksandr Vvedenskij unterhalten hatte, auf die junge S&#228;ngerin gelenkt, der er mit wachsender Begeisterung zuh&#246;rte. Vvedenskij, den der Vortrag langweilte, ging daraufhin in die K&#252;che, um sich das Wodkaglas nachzuf&#252;llen. Er verwechselte aber die T&#252;r und kam in ein Dienstm&#228;dchenzimmer, in das sich Demetrius zur&#252;ckgezogen hatte, um ein Buch zu lesen. Demetrius war so in das Buch vertieft, dass er gar nicht bemerkte, wie der Dichter hereingekommen war. Vvedenskij setzte sich daraufhin zu dem Jungen und stellte ihm Fragen zu dem Buch, in das er so vertieft war. Kurz entschlossen nahm er es in die Hand und las dem Jungen daraus vor. Als die beiden zwei Stunden sp&#228;ter das Buch ausgelesen hatten, fragte Vvedenskij Demetrius, ob er sich das Buch einmal ausleihen d&#252;rfe, um es selbst ganz zu lesen. Demetrius gab es ihm. Das Buch war eine gek&#252;rzte Ausgabe der &#8220;M&#228;rchen der Gebr&#252;der Grimm&#8221;. Zwei Monate sp&#228;ter erschien Vvedenskijs russische &#220;bersetzung des deutschen Kinderbuches.</p>
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		<title>Ein Sinnspruch Dackels</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Jul 2007 16:06:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Emil Ente</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Computer]]></category>
		<category><![CDATA[Silicon Valley]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>

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		<description><![CDATA[Einmal sagte Demetrius Dackel nach dem Lesen der Zeitung nachdenklich: &#8220;Wer USA sagt, muss auch USB sagen.&#8221; Er hatte gerade einen Artikel &#252;ber das Silicon Valley gelesen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Einmal sagte Demetrius Dackel nach dem Lesen der Zeitung nachdenklich: &#8220;Wer USA sagt, muss auch USB sagen.&#8221; Er hatte gerade einen Artikel &#252;ber das Silicon Valley gelesen.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Gespr&#228;ch mit Ryszard Kapuscinski</title>
		<link>http://www.demetriusdackel.de/2007/04/gespraech-ryszard-kapuscinski/</link>
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		<pubDate>Fri, 06 Apr 2007 10:57:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Emil Ente</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gespräche]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 23.01.2007 ist Ryszard Kapuscinski im Alter von 74 Jahren in Warschau gestorben. KÃ¶nnen wir ohne den wichtigsten Reiseschriftsteller und Auslandskorrespondenten der Welt weiterleben? NatÃ¼rlich nicht. Demetrius Dackel hat sich mit ihm unter Zuhilfenahme eines begabten Mediums Ã¼ber seine neueste Reise unterhalten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 23.01.2007 ist Ryszard Kapuscinski im Alter von 74 Jahren in Warschau gestorben. K&#246;nnen wir ohne den wichtigsten Reiseschriftsteller und Auslandskorrespondenten der Welt weiterleben? Nat&#252;rlich nicht. Demetrius Dackel hat sich mit ihm unter Zuhilfenahme eines begabten Mediums &#252;ber seine neueste Reise unterhalten.</p>
<p><span id="more-8"></span><br />
<strong>Demetrius Dackel: Hallo? Herr Kapuscinski? Sind Sie anwesend?</strong></p>
<p><strong>Ryszard Kapuscinski:</strong> Ja, ich bin jetzt hier.</p>
<p><strong>Guten Tag, Herr Kapuscinski. Ich hoffe, es geht Ihnen gut.</strong></p>
<p>Ja, danke f&#252;r die Nachfrage. Ich hatte anfangs etwas Eingew&#246;hnungsschwierigkeiten, aber inzwischen habe ich den &#8220;Jetlag&#8221; &#252;berstanden.</p>
<p><strong>Jetlag? Demnach sind Sie in den Himmel geflogen?</strong></p>
<p>Das bin ich tats&#228;chlich, aber anders, als Sie sich das jetzt vorstellen. Sagen wir, ich bin geschwebt. Den Begriff &#8220;Jetlag&#8221; habe ich nur verwendet, damit Sie verstehen, was ich meine. Wir nennen es hier &#220;bergang.</p>
<p><strong>Hier auf der Erde gibt es die verschiedensten Ansichten dar&#252;ber, was nach dem Tod passiert. Es gibt Ger&#252;chte &#252;ber ein grelles wei&#223;es Licht, in das man hineingeht.</strong></p>
<p>Ja, das stimmth.</p>
<p><strong>Wollen Sie uns nicht etwas mehr dar&#252;ber erz&#228;hlen? H&#246;rt das irgendwann wieder auf oder leben Sie immer in dieser Helligkeit?</strong></p>
<p>Es gibt einen gewissen Gew&#246;hnungseffekt. Sie kennen wahrscheinlich das H&#246;hlengleichnis von Platon. So etwa m&#252;ssen Sie sich das g&#246;ttliche Licht nach Ihrem Tod vorstellen. Anfangs sind Sie geblendet, aber wenn sich die Augen an die pl&#246;tzliche Helligkeit gew&#246;hnt haben, wundern Sie sich, dass Sie fr&#252;her auf der Erde das Gef&#252;hl hatten, sie k&#246;nnten irgendetwas sehen. Mit einem Mal werden die Dinge klar und einfach. Aber es bleibt schon sehr hell.</p>
<p><strong>Sie sagten vorhin, dass Sie geschwebt seien. Gehe ich demnach recht in der Annahme, dass Sie jetzt im Himmel sind?</strong></p>
<p>Das ist eine schwierige Frage. Es ist ein bi&#223;chen hier wie bei Ihnen in der Welt. Da wei&#223; man oft auch nicht so genau, ob man im Himmel oder in der H&#246;lle ist. Das, was einem beim ersten Ansehen als Paradies erscheint, kann sich wenig sp&#228;ter als H&#246;lle herausstellen, und umgekehrt entdeckt man selbst in der schlimmsten H&#246;lle kleine Paradiese, wenn man nur lang genug tief genug hinsieht. Leider werden diese Dinge auch nach dem Tod nicht viel klarer, zumindest f&#252;r Neuank&#246;mmlinge wie mich. M&#246;glicherweise sind die beiden Bereiche nicht so streng getrennt, wie man sich das als Lebender immer vorstellt.</p>
<p><strong>K&#246;nnen Sie lokalisieren, wo sie sich jetzt, nach dem Tod, befinden?</strong></p>
<p>Ziemlich genau sogar. Sie unterliegen n&#228;mlich einem Denkfehler, wenn sie glauben, sie w&#228;ren nach dem Tod nicht mehr auf der Erde. Sie sind immer noch da, aber sozusagen in einer anderen Dimension. Man k&#246;nnte vielleicht Parallelwelt sagen. In dieser Parallelwelt leben wir mitten unter ihnen, den Lebenden, ohne das wir allerdings irgendetwas von Ihnen mitbekommen, au&#223;er ab und zu ein leichtes Ziehen, wenn in ihrer Welt gerade jemand genau durch mich hindurch geht. Zun&#228;chst war das etwas ungewohnt, aber es ist nicht unangenehm, wie eine leichte Massage, solche k&#246;rperlichen Dinge vermi&#223;t man dann anfangs ja schon etwas, wenn man pl&#246;tzlich nur noch aus einem Astralleib besteht.</p>
<p><strong>Welcher Seele sind Sie als erstes begegnet?</strong></p>
<p>Ein alter Freund und Bekannter, der mich mit seinen Schriften bereits mein ganzes Leben lang begleitet hat, Herodot. Ich habe ihn zun&#228;chst nicht erkennen k&#246;nnen, weil er ganz anders aussieht als auf den &#252;berlieferten Bildnissen, und au&#223;erdem tr&#228;gt er jetzt die Mode des 18. Jahrhunderts. Aber er hat sich fast genauso gefreut, mich zu treffen, wie ich ihn. Es ist sehr sch&#246;n, ihn hier wieder als Freund und Begleiter zu haben.</p>
<p><strong>Gab es nicht Verst&#228;ndigungsprobleme? Herodot ist schlie&#223;lich Grieche.</strong></p>
<p>Nein, wir reden hier alle dieselbe Sprache. Es ist nicht direkt eine irdische Sprache, also nicht Hebr&#228;isch oder Latein oder was Sie jetzt denken k&#246;nnten, sondern &#8230;. nun, nennen wir es die Sprache der Engel. Sie beherrschen Sie, sobald Sie hier sind. Das vereinfacht die Kommunikation ungemein. Als Korrespondent in allen Weltteilen habe ich mir oft so eine universale Sprache gew&#252;nscht.</p>
<p><strong>Wie ist das Leben nach dem Tod? D&#252;rfen Sie dar&#252;ber erz&#228;hlen?</strong></p>
<p>Ich rede ungern &#252;ber laufende Projekte.</p>
<p><strong>Hei&#223;t das, dass Sie ein Buch &#252;ber das Jenseits schreiben wollen?</strong></p>
<p>Selbstverst&#228;ndlich m&#246;chte ich auch nach meinem Ableben weiter berichten wie bisher. Im Moment sammele ich noch Stoffe und Materialien, was hier aber etwas schwieriger als im richtigen Leben ist, weil man &#252;ber keine materiellen Hilfen verf&#252;gt, also Tonbandaufnahmen, Notizen, etc., womit ich mein Leben lang gearbeitet habe. Daf&#252;r ist allerdings mein Ged&#228;chtnis viel besser geworden. Wie sich das alles irgendwann einmal zusammenf&#252;gt und in welcher Form ich es Ihnen zukommen lasse, muss ich aber vorerst noch abwarten.</p>
<p><strong>Eine letzte Frage. Gibt es Gott?</strong></p>
<p>Eigentlich darf ich mich zu diesem Thema nicht &#228;u&#223;ern, wie mir meine Begleiter vorher dringendst eingesch&#228;rft haben. Aber vielleicht kann ich soviel sagen, dass es <em>[undeutliches Gemurmel]</em> und von daher <em>[das Medium wirft sich laut keuchend wild hin und her]</em> Ich habe&#8230;.</p>
<p><em>[Kontakt bricht ab]</em></p>
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		<title>Hallo Welt!</title>
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		<pubDate>Thu, 08 Mar 2007 13:13:24 +0000</pubDate>
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